
Die Ukraine steht kurz davor, eine bedeutende Verstärkung ihrer Langstreckenangriffskapazitäten zu erhalten. Berichten zufolge haben die Vereinigten Staaten die Übertragung von Tausenden von ERAM (Extended Range Attack Munition)-Raketen genehmigt, einer neuen Luftwaffe, die relativ kostengünstig und schnell herstellbar sein soll.
Mit einer Reichweite zwischen 240 und 450 Kilometern ermöglichen diese Munitionen den ukrainischen Streitkräften, tief im russischen Hinterland liegende strategische Ziele wie Kommandozentralen, Logistikdepots und Luftwaffenstützpunkte weit hinter der Frontlinie zu treffen. Die ersten Lieferungen sollen innerhalb der nächsten sechs Wochen erfolgen.
Allerdings gibt es große Unklarheiten bezüglich des Einsatzes dieser neuen Waffen. Unbenannte US-Quellen warnen, dass das Pentagon Einschränkungen auferlegen könnte und für jede Mission, die tiefes russisches Territorium betrifft, eine vorherige Genehmigung verlangt. Diese Bedingung spiegelt eine laufende Debatte in Washington wider, inwieweit Angriffe innerhalb der russischen Grenzen unterstützt werden sollen, eine Politik, die bereits für andere Systeme wie die ATACMS-Raketen gilt.
Das Paket, das auf etwa 850 Millionen US-Dollar geschätzt wird, wird größtenteils von den europäischen Verbündeten der Ukraine finanziert.
Das ERAM-Projekt geht über die unmittelbare Unterstützung Kiews hinaus und dient auch als wichtiger Testfall für die USA selbst. Die Waffe wurde mit Fokus auf moderne Verteidigungskonzepte entwickelt: modular, kostengünstig und schnell in großen Stückzahlen herstellbar. Außerdem ist sie darauf ausgelegt, in umkämpften Umgebungen zu operieren, mit Navigationssystemen, die gegen elektronische Kriegsführung und GPS-Störungen resistent sind – eine ständige Bedrohung, die russische Streitkräfte effektiv gegen andere westliche Präzisionsmunition einsetzen.
Während auf die Ankunft der neuen Raketen gewartet wird, sucht die Ukraine nach nationalen Alternativen, um diese strategische Lücke zu schließen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hob kürzlich den Einsatz eigener Waffen hervor, wie die neue Marschflugkörper „Flamingo“ und eine Langstreckenversion der „Neptune“-Rakete, und betonte, dass sein Land derzeit keine tiefen Angriffswege mit den USA verhandelt.
Daher stellt die Ankunft der ERAM eine wichtige taktische Verbesserung dar, doch ihre endgültige Wirkung hängt von den Einsatzregeln ab, die Washington festlegt.
Quelle: The War Zone | Foto: X @Osinttechnica | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
The US is sending Ukraine 3,350 Extended Range Attack Munition (ERAM) air-launched missiles, with deliveries starting in weeks, per the WSJ.
The low-cost cruise missiles reportedly have a range of up to 250 miles, a CEP of less than 10 m, and a warhead of 500 pounds. pic.twitter.com/csMjVDFqV7
— OSINTtechnical (@Osinttechnical) August 23, 2025
US approves sale of 3,350 ERAM missiles with a range of up to 450 km to Ukraine – WSJ
Delivery expected in six weeks.
Targets must be coordinated with the Pentagon.The package costs $850 million, largely financed by European allies. pic.twitter.com/Cv8cMCq92L
— Jürgen Nauditt 🇩🇪🇺🇦 (@jurgen_nauditt) August 24, 2025
Ukraine 🇺🇦 has created its first “Flamingo” long-range missiles, which can reach a range of up to 3,000km
It can reach 70 of 90 Russian air bases, including all of Russia’s major missile and drone factories. Hopefully, the Flamingo missile is successful and will be mass-produced pic.twitter.com/gfPkP9umOb
— Ukraine Battle Map (@ukraine_map) August 17, 2025
